Abschluss- und Bestandsprovision

Mit der Abschlussprovision erhält der Vermittler für den von ihm vermittelten Vertragsabschluss einmalig einen gewissen Prozentsatz der Beitragssumme als Entgelt - entweder einmalig oder als laufende Zahlung.

Eine Bestandsprovision erhält der Versicherungsvermittler für die Pflege seines Versicherungsbestands durch regelmäßigen Kundenkontakt. Sie fließt solange der Vertrag mit dem Kunden besteht. Die Höhe der Bestandsprovision berechnet sich üblicherweise als prozentualer Anteil am Jahresbeitrag der Versicherung.

Kritik an Provisionen

Einige Provisionen sind nicht unumstritten. Verbraucherschützern sind vor allem die hohen Abschlussprovisionen ein Dorn im Auge. Sie befürchten, dass Vermittler nur aus diesem Grund möglichst schnell zum Abschluss drängen und bevorzugt Produkte empfehlen, die ihnen besonders hohe Provisionen bescheren. Die Gefahr dabei: Der Kunde bezahlt viel Geld für die Vermittlung, steht am Ende aber mit einem unpassenden Versicherungsschutz da. Die Kundenbedürfnisse wären dann nachrangig.

Besonders deutlich wird dieses Problem bei einer Lebens- oder Rentenversicherung. Hier sind die gezahlten Abschlussprovisionen am höchsten. Für einen unterzeichneten Vertrag erhält der Vermittler nicht selten Tausende Euro als Provision vom Versicherer. Dass eine provisionsbasierte Beratung zu besseren Verträgen für den Kunden führt, lässt sich dennoch nicht feststellen. Im Gegenteil: Nur etwa ein Drittel der Versicherungsnehmer hält die gesamte Vertragslaufzeit durch, während ein Drittel schon innerhalb der ersten drei Jahre wieder kündigt.

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