Beitragsbemessungsgrenze

Die Sozialversicherungsbeiträge von Arbeitnehmern berechnen sich prozentual nach dem Bruttoeinkommen – allerdings nur bis zu einer bestimmten Grenze. Diese sogenannte Beitragsbemessungsgrenze gibt die Einkommensschwelle an, bis zu der beispielsweise Renten- oder Krankenversicherungsbeiträge prozentual erhoben werden. Jedes Jahr legt die Bundesregierung die Grenze entsprechend der allgemeinen Einkommensentwicklung neu fest. Alles was darüber liegt, fließt nicht mehr in die Beitragsberechnung ein.

In der betrieblichen Altersvorsorge bekommt die Beitragsbemessungsgrenze durch das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz eine besondere Bedeutung: Der Rahmen für steuerfreie Zahlungen in betriebliche Versorgungseinrichtungen soll nämlich auf bis zu acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Rentenversicherung angehoben werden.

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Mit Penseo entwickeln wir eine digitale Lösung, die Unternehmen und Arbeitnehmern endlich eine transparente und verständliche betriebliche Altersversorgung ermöglicht. Ganz einfach. Online.
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