Beitragsbemessungsgrenze

Die Sozialversicherungsbeiträge von Arbeitnehmern berechnen sich prozentual nach dem Bruttoeinkommen – allerdings nur bis zu einer bestimmten Grenze. Diese sogenannte Beitragsbemessungsgrenze gibt die Einkommensschwelle an, bis zu der beispielsweise Renten- oder Krankenversicherungsbeiträge prozentual erhoben werden. Jedes Jahr legt die Bundesregierung die Grenze entsprechend der allgemeinen Einkommensentwicklung neu fest. Alles was darüber liegt, fließt nicht mehr in die Beitragsberechnung ein.

In der betrieblichen Altersversorgung bekommt die Beitragsbemessungsgrenze durch das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz eine besondere Bedeutung: Der Rahmen für steuerfreie Zahlungen in betriebliche Versorgungseinrichtungen soll nämlich auf bis zu acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Rentenversicherung angehoben werden.

Beitragsbemessungsgrenze Rentenversicherung 2018 nach § 3 Nr. 63 EStG:

Die BBG West wird im Jahr 2018 in der allgemeinen Rentenversicherung und in der Arbeitslosenversicherung auf monatlich 6.500 Euro festgesetzt, jährlich sind dies 78.000 Euro. Der Höchst­bei­trag für die Sozi­al­ver­si­che­rungs­frei­heit beläuft sich auf 260 Euro monatlich bzw. 3.120 Euro jährlich, also 4% der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze. Der Höchst­bei­trag für die Einkommensteuerfreiheit beläuft sich auf 520 Euro monatlich bzw. 6.240 Euro jährlich, also 8% der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­zen. Der bis­he­rige steu­er­freie, zusätz­li­chen Höchst­be­trags von 1.800 € wurde abge­schafft.

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