Entgeltumwandlung

Eine betriebliche Altersvorsorge kann auf verschiedene Weise finanziert werden. Eine davon ist, wenn der Arbeitnehmer einen Teil seines Gehalts zu diesem Zweck in Beiträge zur Vorsorge umwandelt. Seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf diese sogenannte Entgeltumwandlung. Demnach kann er verlangen, dass von seinem Gehalt bis zu vier Prozent der für das jeweilige Kalenderjahr geltenden Beitragsbemessungsgrenze für eine Rentenversicherung verwendet wird. Der Arbeitgeber kann, muss sich aber nicht an den Beiträgen beteiligen. Das wird sich allerdings laut dem neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz etwas ändern. Ab 2019 wird nämlich der Arbeitgeber bei Entgeltumwandlung verpflichtet sein, seinen an Sozialversicherungsbeiträgen eingesparten Arbeitgeberanteil pauschal an die durchführende Versorgungseinrichtung seiner Beschäftigten weiterzuleiten.

Grundsätzlich hat der Arbeitgeber das Recht, den Durchführungsweg für die betriebliche Altersvorsorge festzulegen. Meist trifft es Pensionskasse, Pensionsfond oder Direktversicherung. Hat er weder eine Pensionskasse noch einen Pensionsfonds als Durchführungsweg vorgegeben, kann der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber den Abschluss einer Direktversicherung verlangen.

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Mit Penseo entwickeln wir eine digitale Lösung, die Unternehmen und Arbeitnehmern endlich eine transparente und verständliche betriebliche Altersversorgung ermöglicht. Ganz einfach. Online.
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